
FAQ
Eine Renecost-Anlage wird zwischen dem Energieerzeuger und den Verbrauchern installiert. Dort überwacht sie fortlaufend die Netzspannung und regelt sie auf ein Niveau, das für alle angeschlossenen Geräte optimal ist. So wird sichergestellt, dass die Energie stets effizient genutzt wird und empfindliche Verbraucher zuverlässig geschützt sind.
Gleichzeitig stabilisiert die Anlage die Spannung mit einer Präzision von bis zu 0,5 %. Bei einer Störung erkennt das integrierte Selbstüberwachungssystem die Abweichung automatisch und schaltet in den sogenannten Bypass-Betrieb. Dadurch bleibt die Stromversorgung ohne Unterbrechung gewährleistet.
Renecost verfügt zudem über eine Ethernet-Schnittstelle und Meldekontakte, die eine externe Überwachung und Datenerfassung ermöglichen. Selbstverständlich entspricht die gesamte Funktion den aktuellen DIN-EN-Normen.
Renecost-Anlagen sind die perfekten Partner für erneuerbare Energien.
Durch eine präzise Spannungsanpassung sorgen sie für eine optimale Integration ins Stromnetz. Davon profitieren nicht nur die Energieverbraucher, sondern auch die Umwelt. Gleichzeitig wird die Effizienz der erneuerbaren Energien weiter gesteigert.
Es gibt keine Verlierer – alle gewinnen.
Transformatoren, Netzgeräte und Schaltnetzteile zur Energieeinsparung müssen mit einem elektronischen oder elektromechanischen Überbrückungssystem ausgestattet sein. Dieses verbindet die Eingangsversorgung mit der Ausgangsleitung, sobald interne Probleme in der Funktion des Transformators oder Netzgeräts auftreten.
Spannungserhöhungen ab etwa +5 % (beispielsweise dauerhaft über 242 V in einem 230-V-Netz) können bereits schädlich wirken. Ab diesem Bereich können elektrische Geräte, Motoren und sensible Elektronik negativ beeinträchtigt werden.
Eine Renecost-Anlage (Spannungsregler/Stabilisator) sollte in Betracht gezogen werden, um:
Die Einsparungen durch Renecost lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:
Die Höhe der Einsparungen hängt von mehreren Faktoren ab:
Messungen an mehreren hundert installierten Renecost-Anlagen belegen, dass durch den Einsatz von Renecost direkte Energieeinsparungen von bis zu rund 10 % erzielt werden können. Dies bestätigt die Wirksamkeit der Technologie unter realen Betriebsbedingungen.
Überspannung schadet der Umwelt indirekt durch:
🔍 Zusammenfassung:
Überspannung treibt Energieverbrauch, Materialverbrauch und Elektroschrott in die Höhe – alles Faktoren, die die Umwelt belasten. Ein Spannungsstabilisator kann hier gegensteuern.
Die Spannung von 220 V stellt in etwa die untere Grenze für den sicheren Betrieb motorischer Verbraucher dar. Dieser Wert ergibt sich aus der europäischen Standard-Nennspannung von 230 V abzüglich einer Toleranz von 5 %, was etwa 219 V entspricht.
Die genauen zulässigen Toleranzgrenzen sind in der Norm DIN EN 60034-1 festgelegt. Für den Bereich A, der den Dauerbetrieb ohne Einschränkungen definiert, beträgt die zulässige Abweichung ±5 % der Nennspannung (230 V). Eine Spannung von ca. 220 V gewährleistet, dass alle elektrischen Verbraucher – insbesondere Motoren – sicher, effektiv und ohne vorzeitigen Verschleiß arbeiten können.
Erneuerbare Energien erhöhen die Netzspannung, weil sie den Leistungsfluss umkehren und durch die Wirkleistungseinspeisung über den Leitungswiderstand physikalisch einen Spannungsanstieg verursachen.
Dezentrale Einspeisung – besonders durch Photovoltaikanlagen – führt zu umgekehrten Leistungsflüssen im Niederspannungsnetz. Statt Strom vom Netzbetreiber zu beziehen, speisen Haushalte lokal Strom ein.
Physikalisch steigt die Spannung an, weil:
Dies ist besonders in ländlichen Gebieten mit schwachem Netz und hoher PV-Dichte ein Problem. Moderne Anlagen müssen daher heute oft mit Spannungsregelung durch Blindleistung beitragen.
Eine Spannungserhöhung auf 253 V (+10 %) lässt einen direkt am Netz betriebenen Motor schneller und heißer laufen. Dies führt zu stärkerem Verschleiß und riskiert eine Überhitzung.
Die wichtigsten Punkte:
Drehzahl: Erhöht sich um ca. 10 %.
Temperatur: Steigt aufgrund des höheren Magnetisierungsstroms an.
Risiko: Motoren, die bereits ausgelastet sind, können überhitzen und einen Isolationsschaden erleiden.
Eine dauerhafte Spannungserhöhung von 230 V auf 253 V (+10 %) belastet den Transformator erheblich. Er wird heißer, lauter und verliert an Lebensdauer.
Die Leistungsaufnahme steigt mit dem Quadrat der Spannung (Formel: P = U²/R).
Daher führt eine 10 % höhere Spannung zu (1,1)² = 1,21 bzw. 21 % mehr Leistung.
Der Verbraucher wird aufgrund der deutlich höheren Leistung viel heißer.
Die stark erhöhte Temperatur stresst die Materialien (z.B. den Glühdraht einer Lampe)
und führt zu einem deutlich schnelleren Ausfall.
Der Strom steigt proportional zur Spannung um 10 % an (Formel: I = U/R).
Medizinische Geräte, Industriesteuerungen und Computersysteme reagieren höchst sensibel auf eine dauerhafte Spannungserhöhung von 230 V auf 253 V. Mögliche Folgen sind:
Überlastung der Netzteile:
Schaltnetzteile werden über ihre Spezifikation belastet, überhitzen und können ausfallen.
Hardware-Schäden:
Erhöhte Spannung stresst empfindliche Bauteile wie Prozessoren, Sensoren und ICs, was zu sofortigen Defekten oder langfristigem Verschleiß führt.
Systemabstürze & Datenverlust:
Instabile Spannung kann zu Fehlfunktionen, Abstürzen oder Datenkorruption führen, besonders kritisch in Industrie- und Medizinanwendungen.
Reduzierte Lebensdauer:
Die thermische Belastung beschleunigt die Alterung aller Komponenten.
230 V-LEDs werden durch die dauerhafte Erhöhung auf 253 V stark belastet. Dies führt zu erhöhter Wärmeentwicklung und verkürzt die Lebensdauer erheblich. Im schlimmsten Fall fallen sie sofort aus. Der interne Treiber muss die überschüssige Spannung „abbauen”, was ihn heißer werden lässt. Elektronische Bauteile (wie Kondensatoren) altern bei hoher Temperatur viel schneller. Besonders billige LEDs mit schlechter Wärmableitung oder minderwertigen Komponenten sind gefährdet und können durchbrennen.
12 V-LEDs werden über ein Netzteil (Trafo) betrieben, das für 230 V ausgelegt ist. Eine Erhöhung der Eingangsspannung auf 253 V beschädigt dieses Netzteil, das dann die 12 V-LED nicht mehr korrekt versorgen kann oder selbst zerstört wird. Die LED erhält dadurch entweder keine Spannung mehr oder eine viel zu hohe, was sie zerstört.
Ventilatoren mit Wechselstrom-Motor (ohne elektronische Steuerung) drehen bei höherer Spannung schneller. Der erhöhte Strom lässt sie wärmer laufen, was die Isolierung und das Lager belastet und sie schneller verschleißen lässt.
Als ohmscher Verbraucher steigt seine Leistungsaufnahme mit dem Quadrat der Spannung. Die höhere Temperatur belastet das Material und führt zu schnellerem Verschleiß.
Als ohmscher Verbraucher (Heizstab) steigt die Leistungsaufnahme mit dem Quadrat der Spannung. Die höhere Temperatur belastet das Material und kann zu vorzeitigem Ausfall führen.